Warum du dein Gesicht NICHT zeigen musst (und trotzdem Geld verdienst)
Jahrelang habe ich Instagram schleifen lassen, weil ich mich einfach nicht getraut habe, mich wirklich und richtig zu zeigen. Immer diese Angst im Nacken: „Was sagen bloß die anderen? Was denkt meine Familie? Meine Ex-Kollegen?“
Also habe ich gar nichts gemacht. Während andere ihre Reels gedreht haben und ihre Stories gepostet haben, saß ich da und dachte: „Das ist nichts für mich. Ich kann das nicht.“
Hätte ich mich mal früher mit Pinterest beschäftigt, hätte mir das eine Menge vergeudete Zeit erspart. Und vor allem: Eine Menge Stress, den ich mir selbst gemacht habe, weil ich dachte, ein Online Business aufbauen bedeutet automatisch, dass ich mein Gesicht zeigen muss.
Heute weiß ich: Das ist kompletter Bullshit.
Der Tag, an dem ich beschloss:
Instagram kann mich mal
Es war ein ganz normaler Mittwochabend. Ich saß auf dem Sofa, scrollte durch Instagram und sah sie wieder: Diese perfekten Frauen mit perfekten Zähnen, perfektem Make-up, in perfekten Reels, in denen sie tanzen, lachen, ihr Business präsentieren.
Und ich saß da in meiner Jogginghose, ungeschminkt, mit fettigen Haaren, weil ich den ganzen Tag gearbeitet hatte, die Kinder versorgt hatte und einfach fertig war. Ich dachte: „Das schaffe ich nie. Ich kann das nicht. Ich will das nicht.“
Aber gleichzeitig wollte ich mir unbedingt etwas aufbauen. Etwas mit dem ich anderen Frauen helfen kann. Natürlich spielte Geld auch eine Rolle. Der Gedanke online Geld zu verdienen ließ mich einfach nicht los. Ich wollte raus aus dem Hamsterrad, in dem ich bis zum Kinn feststeckte: Teilzeitjob, zwei Kinder, wenig bis null Zeit für mich.
Also kaufte ich meinen ersten Instagram-Kurs, dann den zweiten, dann den dritten, und dann noch einen weiteren. Insgesamt habe ich fast 14.000€ in Kurse und Coachings gesteckt, die mir alle dasselbe versprochen haben: „Baue deine Personal Brand auf! Zeig dein Gesicht! Erzähl deine Story!“
Aber weißt du was? Ich wollte einfach nicht authentisch sein, jedenfalls nicht auf Instagram und nicht in der Öffentlichkeit. Weil ich nicht wollte, dass jeder weiß, was ich mache. Nicht meine Familie, nicht meine Nachbarn, nicht mein Chef.
Und genau deshalb habe ich jahrelang gar nichts gemacht. Bis Faceless Marketing auf neueste Instagram Hype wurde. Du ahnst es wahrscheinlich schon…. Der nächste Onlinekurs wurde gekauft. Die Strategien klangen einleuchtend und verlockend gleichzeitig. Ich gab Instagram also nochmal eine Chance. Am Anfang war es ganz gut, doch das Zeitproblem blieb.
Bis mir Pinterest über den Weg lief.
Warum Pinterest das perfekte faceless Business ist
Der Unterschied ist, dass Pinterest eine Suchmaschine ist. Keine weitere Social Media Plattform.
Auf Instagram sucht niemand nach deinem Produkt. Die Leute scrollen durch die App, wollen unterhalten werden, wollen Gesichter sehen. Wer kein Gesicht zeigt, wird ignoriert, der Algorithmus bestraft dich und die Reichweite bricht weg.
Auf Pinterest suchen Menschen aktiv nach Lösungen. Sie tippen „Pinterest für Anfänger“ oder „passives Einkommen aufbauen“ oder was gerade deine Nische ist und finden deinen Pin, also deinen Inhalt, und nicht dein Gesicht. Dein Gesicht ist erst einmal zweitrangig. Dein Content ist das was zählt.
Das bedeutet: Du brauchst kein Foto von dir, kein Video, keine Story, keine Persönlichkeit im Sinne von „Personal Brand“. Du brauchst gute Pins, die richtige Nische und eine klare Strategie. Mehr braucht es wirklich nicht.
Ein Pin, den ich vor über zwei Jahren erstellt habe, bringt mir noch heute Traffic, ganz ohne Update, ohne Repost, ohne den ständigen Druck, sichtbar zu bleiben. Er ist einfach da, arbeitet still im Hintergrund und tut genau das, wofür ich ihn erstellt habe.
Das gibt dir kein einziger Instagram-Kurs.
Faceless auf Instagram ist Tod.
Auf Pinterest ist es normal.
Kurz und knapp, weil das wirklich wichtig ist:
Auf Instagram braucht ein Account ein Gesicht, weil Menschen Persönlichkeiten folgen. Der Algorithmus bevorzugt Reels mit Menschen. Accounts ohne persönliche Note haben kaum noch Chancen auf organische Reichweite. Du kannst den besten Content der Welt haben, aber wenn kein Gesicht dazu gehört, spielt Instagram dir die Reichweite kaum noch aus.
Auf Pinterest folgt niemand einem Gesicht. Niemand sucht nach dir. Die Menschen suchen nach Themen, Lösungen, Ideen. Dein Name spielt keine Rolle. Dein Aussehen spielt keine Rolle. Ein Profilbild mit Logo funktioniert genauso gut wie jedes Foto von dir.
Was zählt: Deine Pins werden mit den richtigen Keywords gefunden. Dein Inhalt ist hilfreich und zeigt eine Lösung für ein spezifisches Problem. Dein Link führt auf deinen Blog, eine Landingpage oder Salespage wo mehr über die Lösung steht und du im besten Fall dein Angebot unterbreiten kannst.
Das war der Moment, in dem ich gedacht habe: Warum sagt einem das keiner, dass Pinterest nur nur zum Rezepte speichern gedacht ist? Warum nutzt das denn keiner dieses Potenzial? Für jeden war nur Instagram die Contentqueen.
So verdienst du anonym Geld mit Pinterest,
ohne dass jemand davon erfährt
Anonym klingt nach Schattendasein, aber das stimmt so nicht.
Es bedeutet einfach, dass du im Hintergrund arbeitest, dein Business läuft weiter, und wer es nicht wissen soll, weiß es nicht.
So funktioniert das Grundmodell: Du erstellst Pins zu einem Thema, das zu dir passt. Diese Pins verlinken auf deinen Blog oder deine Landing Page. Dort passiert das Geld verdienen: Affiliate-Links, digitale Produkte, ein E-Book, ein Mini-Kurs. Was auch immer du gerade anbietest.
Du musst dich nicht zeigen, du musst deinen Namen nicht nennen, wenn du das nicht möchtest. Ein Pseudonym reicht, ein Logo reicht. Du entscheidest, wie viel von dir sichtbar ist.
Ich selbst bin auf diesem Blog nicht anonym. Auf meinem anderen Accounts und Blog schon. Niemand weiß, dass ich hinter diesen Accounts stecke. Es gibt zahlreiche Accounts auf Pinterest die anonym sind und mit Ihren Blog dahinter Geld verdienen. Und mit Pinterest, die optimale Traffic-Quelle gefunden haben, ohne dass ihre Familie weiß, was sie tun. Ohne dass ihr Chef es ahnt. Ohne Druck von außen, ohne Angst vor Bullshit und Hate-Kommentaren, ohne das Gefühl, sich für jeden Schritt rechtfertigen zu müssen.
Dein Business, deine Regeln.
Schritt für Schritt: Dein erstes faceless Pinterest Business aufbauen
Welche Schritte sind nun wichtig? Hier ist dein konkreter Schritt-für-Schritt Plan direkt zum nachmachen.
Schritt 1: Wähle deine Nische
Was interessiert dich wirklich? Wobei könntest du anderen helfen? Das muss kein Expertenthema sein, und du musst auch keine ausgebildete Fachkraft sein, um anderen Menschen nützlich zu sein. Helfe bei einem Problem, das du bereits gelöst hast. Es reicht bereist, wenn du nur einen Schritt weiter bist.
Hat deine Nische Nachfrage auf Pinterest? Das findest du ganz einfach heraus. Tippe dein Thema in die Pinterest-Suchleiste. Werden dir Vorschläge angezeigt? Gut, dann suchen Menschen aktiv danach. Schreib dir die Vorschläge auf, die Pinterest dir vorschlägt. Genau das sind deine Keywords, die du später brauchst.
Beliebte Nischen auf Pinterest sind zum Beispiel gesunde Ernährung, Finanzen und Sparen, Backen und Kochen, Einrichten und Dekorieren oder Blog-Aufbau und passives Einkommen. Das sind keine geheimen Tipps, sondern einfach Bereiche, in denen täglich tausende Menschen nach Antworten suchen.
Wenn du noch keine Idee hast, hol dir meine 160 Nischen-Ideen für Pinterest. Die Liste kostet nichts und gibt dir einen konkreten Ausgangspunkt, statt endlos im Kreis zu denken.
Schritt 2: Erstelle ein Pinterest Business-Profil
Das Profil einzurichten ist kostenlos, braucht keine Kreditkarte und dauert keine 20 Minuten. Für das Profilbild nimmst du ein Logo, ein oder irgendetwas, das zu deiner Nische passt, aber kein Foto von dir. Dein Name kann dein echter sein oder ein Pseudonym, beides funktioniert auf Pinterest genauso gut. Ein Pluspunkt ist, wenn bereits ein Keyword in deinem Namen enthalten ist.
Wichtig ist die Profilbeschreibung: Schreib dort klar rein, wem du hilfst und wobei. Nicht kreativ, sondern klar. „Ich helfe Mamas, mit Pinterest passives Einkommen aufzubauen“ ist besser als jeder clevere Slogan, weil Pinterest diese Beschreibung indexiert und für Suchanfragen auswertet. Daher sollten hier deine speziellen Keywords enthalten sein.
Verknüpfe außerdem deine Website oder Blog-URL direkt im Profil. Ohne diese Verknüpfung lässt Pinterest dich keine Pins mit Links erstellen, und Links sind das Herzstück deines Einkommensmodells. Wenn du noch keinen Blog oder eine Salespage hast, ist das das Erste was du aufbauen solltest.
Schritt 3: Richte deine Pinnwände ein
Leg mindestens 5 Pinnwände an, besser 8 bis 10. Jede Pinnwand steht für einen Themenbereich innerhalb deiner Nische. Wenn deine Nische zum Beispiel gesunde Ernährung ist, könnten deine Boards heißen: Schnelle Rezepte in 15 Minuten fertig, Vegane Lunchbox, zuckerfreie Snacks für Kinder, High Protein Gerichte, Vegetarische Familienrezepte unter 5€.
Jede Board-Beschreibung enthält Keywords. Das ist der Kern davon, wie Pinterest deine Inhalte einordnet und wem es sie zeigt. Pinterest ist eine Suchmaschine: Keywords sind dein wichtigstes Werkzeug, bevor du auch nur einen einzigen Pin erstellt hast.
Fülle die Boards anfangs ruhig mit fremden Pins auf, also mit Inhalten anderer, die zu deiner Nische passen. Das signalisiert Pinterest, worum es auf deinem Profil geht, und hilft dem Algorithmus, deine eigenen Pins später richtig zuzuordnen.
Schritt 4: Erstelle deine ersten Pins
Canva ist kostenlos und hat hunderte Pinterest-Vorlagen, die du direkt anpassen kannst. Ein guter Pin braucht drei Dinge: einen starken Titel, ein klares Design und einen Link zu deinem Blog, deiner Landing Page oder deinem Produkt. Das Bild sollte zum Text passen, da Pinterest auch die Bilder auslesen kann.
Beim Design gilt: Hochformat funktioniert auf Pinterest am besten, das Verhältnis 2:3 ist der Standard. Helle, kontrastreiche Farben stechen im Feed hervor. Und der Text auf dem Pin muss auf dem ersten Blick lesbar sein, auch auf dem Smartphone-Display.
Wie viele Pins pro Woche? Zu Beginn reichen 5 bis 10, gleichmäßig über die Woche verteilt. Du musst nicht täglich pinnen und auch nicht 30 Pins am Stück hochladen. Konstanz schlägt Masse, und ein guter Pin, der regelmäßig geteilt wird, ist mehr wert als zehn mittelmäßige auf einmal. Achte darauf, dass du mindesten 24 Std. zwischen den URL´s Pufferzeit hast. Also nicht jeden Tag die selbe URL pinnen.
Schritt 5: Verknüpfe Pinterest mit einer Einkommensquelle
Die Meinungen zu direkten Affiliate-Links sind unterschiedlich, die einen sagen kann man machen, die anderen sagen Pinterest sieht das als Spam an. Ich sage, es ist DEIN Business und du solltest kein Risiko einer Sperre eingehen, daher ist der nachhaltigere Weg über einen Blog als Zwischenstopp. Du schreibst einen hilfreichen Artikel, Pinterest bringt den Traffic, und im Artikel verdienst du Geld: über Affiliate-Links, dein eigenes E-Book, einen Mini-Kurs oder digitale Vorlagen.
Der Vorteil dieses Modells: Du baust dir eine Seite auf, die dir gehört, unabhängig davon, was Pinterest morgen mit seinem Algorithmus macht. Der Traffic kommt von Pinterest, aber das Einkommen läuft über deine eigene Infrastruktur.
Das braucht etwas Aufbauzeit, keine Frage. Aber es ist kein Sprint, sondern ein System. Einmal aufgebaut, läuft es weiter, auch wenn du gerade nicht am Rechner sitzt, auch wenn du mit den Kindern am Spielplatz bist, auch wenn du einfach Pause machst. Genau das ist der Unterschied zu Instagram: Dort verfällt jeder Post nach 24 Stunden. Auf Pinterest arbeiten deine Inhalte jahrelang weiter.
Dein nächster Schritt, und warum du nicht noch länger warten solltest
Du hast gerade gelesen, dass Pinterest für Anfänger funktioniert, ohne Gesicht, ohne Instagram-Druck, ohne tägliche Präsenz und ohne Algorithmus, der dich bestraft, wenn du mal einen Tag nicht postest.
Und trotzdem wette ich, dass du gerade überlegst, ob das wirklich so einfach ist. Ob das auch für dich funktioniert. Ob du die richtige Nische findest, die richtigen Pins erstellst, ob es überhaupt klappt.
Ich kenne dieses Zögern. Ich habe es selbst jahrelang betrieben. Fast 14.000€ in Kurse gesteckt, die mir alle sagten, ich soll mein Gesicht zeigen, und dabei wäre die Antwort so viel einfacher gewesen.
Der erste Schritt kostet dich nichts außer etwas Zeit: eine klare Nische. Alles andere baut darauf auf. Und wenn du dabei noch nicht weißt, welche Nische das für dich sein soll, dann habe ich genau das Richtige für dich.
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Fang nicht mit dem Profil an. Fang nicht mit Canva an. Fang mit deiner Nische an, denn ohne die dreht sich alles andere im Kreis.
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Bis bald auf Pinterest.
Nadine
P.S. Ein 2 Jahre alter Pin bringt mir noch heute Traffic und Verkäufe. Auf Instagram wäre derselbe Content nach 24 Stunden für immer verschwunden. Das ist kein Zufall, das ist das System. Fang an, und du wirst genau verstehen, was ich meine.





